Die Geschichte der "Donauschwaben" begann nach dem Ende der Türkenherrschaft (1526 bis 1686) Die habsburgischen Kaiser wollten aus den menschenleeren und verwüsteten Landschaften Pannoniens einen neuen Lebensraum gestalten. Unter Karl VI., Maria Theresia und Joseph II. kamen die Siedler in drei großen und in vielen kleinen "Schwabenzügen" in die pannonischen Landschaften. Die Einwanderung dauerte über ein Jahrhundert. Anfangs überwogen die schwäbischen Zuwanderer, später die Franken und Bayern, zu denen sich Elsässer, Lothringer, Pfälzer, Hessen und andere gesellten.

Das gesamte Siedlungsgebiet zählte um 1918 über 1,5 Mio. Deutsche. Die Siedler wurden später unabhängig ihrer Herkunft "Donauschwaben" genannt.

Durch den Zerfall der Donaumonarchie nach 1918 wurden die Donauschwaben nationale Minderheiten in den Nachfolgestaaten Ungarn, Jugoslawien und Rumänien. Die zugesicherten Minderheitenrechte wurden in den einzelnen Ländern nicht oder nur in sehr geringem Umfang gewährt.

Tod, Vertreibung und Vernichtung haben die Existenz der Donauschwaben in Südosteuropa weitgehend beendet.
 

Kirchweih 1996 Trachtengruppe

Kindergruppe

Salzkipfel

Gruppe